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Wildbienen


Wildbienen - Informationen LPV Altötting

Bayerns Ureinwohner - eine Kampagne der bayerischen Landschaftspflegeverbände und des Bayerischen Staatsministeriums für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz

Hecken und Feldgehölze

Hecken und Feldgehölze sind vielfältige, artenreiche Lebensräume, welche die Landschaft optisch bereichern. Hecken werden u.a. als Umzäunung für das Weidevieh oder als Windfang gepflanzt.

Sie halten Verwehungen des Bodens zurück und schaffen dadurch ein günstiges Kleinklima. Die Früchte der Sträucher bieten Kleinvögeln - auch im Winter - Nahrung. Dichtes Gezweig gibt Schutz vor Beutegreifern.

Hecken, Feldgehölze und Feldraine wurden aber auch immer genutzt:

  als Quelle von Nutz- und Brennholz
  als Lieferant von Blüten, Früchten, Winterfutter,
  als Bienenweide,
  als Gras- und Heulieferant
  als Kräuterapotheke für wichtige Tee- und Heilpflanzen

Hecken, Feldgehölze und Feldraine erfüllen somit wichtige Funktionen in der Kulturlandschaft.

Was kann man tun

  Neuanlage
Über das Kulturlandschaftsprogramm Teil C hat der Landschaftspflege-
verband von 1992 bis 2003 rund 110.000 Sträucher und Bäume gepflanzt.
Rein rechnerisch entspricht dies einer ca. 35 km langen, 3- reihigen Hecke,
wodurch ein wichtiger Beitrag zum Aufbau eines Biotopverbundsystems,
gerade in intensiver genutzten, ausgeräumten Landschaften geleistet wurde.

Neupflanzungen sollen aus möglichst unterschiedlichen, standortgerechten,
heimischen Pflanzenarten und verschiedenen Strukturen bestehen. Je größer
die Vielfalt, um so mehr unterschiedliche Teillebensgemeinschaften können
sich entwickeln. Die Verteilung von Bäumen und Sträuchern soll so sein, dass
der Anteil an Bäumen in Feldgehölzen ca. 20%, in Hecken ca. 10% nicht
übersteigt.

  Heckenpflege
Damit Hecken ihre Wirkung entfalten können, sollten sie möglichst dicht sein.
Dazu schneidet man die Sträucher in regelmäßigen Abständen in Teilab-
schnitten im Herbst oder Winter kurz über dem Boden ab (man setzt sie auf
den Stock).

Fazit

Im Natur- und Artenschutz spielen Saumbiotope, wie die Hecke aber auch Bachläufe, Feldraine und strukturreiche Waldränder eine bedeutende Rolle, weil sie für viele bedrohte Arten Rückzugsgebiete sind. Auf Dauer können sie in diesen kleinen Oasen nur überleben, wenn sie Kontakt zu anderen Populationen in erreichbarer Nähe finden und einen Genaustausch herbeiführen können. Solche Verbindungskorridore können nur durch ein Netz von Hecken entstehen. Der Lebensraum Hecke hat damit große Bedeutung für die ökologische Vitalität der umliegenden Flur und trägt darüber hinaus wesentlich zu einer reizvollen Gliederung unserer Kulturlandschaft bei.

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Gemeinde Pleiskirchen
Neuaufbau einer Hecke
Gemeinde Halsbach
gelungene mehrjährige Pflanzung


Das Pfaffenhütchen mit seinen
schmuckvollen Früchten im Herbst!

Gemeinde Winhöring
Walsdrandaufbau

...hier fühlt sich der Neuntöter wohl!
 
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